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Erfahrungsbericht Wetterstation WS 3650 IT bzw. WS 3600 (älteres Modell) und
WS 3500 (abgespecktes Modell)

Ich habe mir vor einiger Zeit die Wetterstation WS 3650 IT zugelegt. Auf meiner Suche nach weiteren Informationen dazu musste ich feststellen, dass diese recht dünn gesät sind. Deshalb versuche ich hier die wichtigsten Dinge zusammen zu tragen, damit sie an einer zentralen Stelle gesammelt sind. Über Rückmeldungen und Erfahrungsberichte (Tipps und Tricks)  anderer Nutzer der Wetterstationen WS 3600 und WS 3650 IT oder WS 3500 würde ich mich sehr freuen.

Wie sieht die Wetterstation aus?

   Wetterstation WS3650 Basisstation Vorderseite    Wetterstation WS3650 Basisstation Rückseite    

Die Wetterstation wird als Komplettpaket geliefert. Zum Lieferumfang gehören:

 

Hersteller: Bin mir nicht ganz sicher, aber es scheint die Firma Europe Supplies Ltd zu sein. Folgende Distributoren habe ich dazu gefunden: Für Deutschland Technotrade, Homepage www.technotrade-berlin.de und TFA Dostmann GmbH, Homepage www.tfa-dostmann.de, Vertrieb durch: TechnoTrade Import-Export GmbH Berlin. Für die USA und Canada La Crosse Technologie, Homepage www.lacrossetechnology.com. Für Frankreich ebenfalls La Crosse Technologie, Homepage www.lacrossetechnology.fr und für Hong Kong La Crosse Technology Asia mit der Homepage www.eslhk.com

Gibt es wo zu kaufen?: Zum Beispiel bei Amazon, siehe Link unten. Ich habe meine über Ebay gekauft, jedoch gibt es diese dort nur noch sporadisch.

 

Anmerkung: Derzeit scheint die Wetterstation WS 3650 IT nicht im Angebot bei Amazon zu sein. Eventuell können Sie auf folgende ähnliche Angebote ausweichen:

           

Wer richtig Geld zur Verfügung hat, der sollte sich eine Wetterstation von Davis zulegen. Da bleiben bestimmt keine Wünsche offen. Leider habe ich derzeit nicht so viel übrig, aber falls doch werde ich hier davon berichten.

           

Hier die technischen  Daten der WS 3650 IT laut Bedienungsanleitung:

 

Daten des Außenbereichs:  
Sendebereich im Freifeld: max. 100 m
Messintervalle: Thermo-Hygro-Sensor (TX31-IT): alle 4,5 s
  Regensensor (TX34-IT): alle 6,25s
Temperaturbereich: -40 °C bis +59,9 °C (Anzeige“OFL” außerhalb dieses Bereichs)
Auflösung: 0,1 °C
Messbereich Rel. Luftfeuchtigkeit: 1% bis 99%
Auflösung: 1%
Regenmengenanzeige: 0 bis 999.9 mm (1 Std., 24Std.)
  0 bis 9999 mm (letzte Woche
  letzter Monat, Gesamtmenge)
Auflösung: 0,1 mm
Windgeschwindigkeit: 0 bis 180 km/h oder 1 bis 50m/s
Auflösung: 0,1 km/h oder 0,1 m/s
Windrichtung: Grafische Auflösung 22,5 Grad
  Numerische Auflösung
  Zeichenformat
Daten des Innenraumes:  
Messintervalle Innenwerte: alle 20 s
Temperaturbereich: -40 °C bis +59,9 °C (Anzeige “OFL” außerhalb dieses Bereichs)
Auflösung: 0,1 °C
Messbereich Rel. Luftfeuchtigkeit:  1% bis 99%
Auflösung: 1%
Messbereich Luftdruck: 500 hPa bis 1099 hPa
Auflösung: 0,1 hPa
Alarmdauer:. etwa 2 Minuten
Stromversorgung:  
Basisstation:  
Batterien: 3 x 1,5 V-Batterie Typ Mignon AA, IEC LR6 (Alkali-Batterien empfohlen,
Lebensdauer ohne Hintergrundbeleuchtung etwa 1 Jahr).
  Wenn die Batterien der Basisstation ersetzt werden müssen,
wird eine Batterietiefstandsanzeige auf dem LCD erscheinen.
oder Netzwechselspannung: Netzadapter EINGANG 230VAC / 50HZ (nur den mitgelieferten Netzadapter verwenden.
Empfohlen bei PC-Anschluss und bei Gebrauch der EL-Hintergrundbeleuchtung)
Thermo-Hygro-Sensor: 2 x 1,5 V-Batterie Typ Mignon AA, IEC LR6 (Alkali-Batterien empfohlen)
Regensensor: 2 x 1,5 V-Batterie Typ Mignon AA, IEC LR6 (Alkali-Batterien empfohlen)
PC-Anschluss:  
Verbindung: COM-Port-Kabel (im Lieferumfang)
Datenverarbeitung: nur mittels PC
Software: “Heavy Weather Pro 3650“ (im Lieferumfang)
Aufzeichnungsintervalle: 1 min bis 24 h einstellbar
Datenmengen:  
Basisstation: max. 1.750 Datensätze in Ringpuffer-EEPROM
PC: max. Größe des Arbeitsspeichers
Abmessungen:  
Basisstation: 154,6 x 30 x 255,1mm
Thermo-Hygro-Sensor: 57,3 x 62 x 156,9mm
Regensensor: 131,6 Ø x 151,5mm
Windsensor: 250 x 145,9 x 276,2mm

Wetterstation WS3650 BedienungsanleitungDie offizielle Bedienungsanleitung für die WS 3650 IT in Deutsch können Sie sich hier herunter laden.

Meine Wetterstation habe ich bei heavyweather über eBay bestellt. Es gibt Sie auch bei www.heavyweather.de  direkt zu kaufen, ist dort aber etwas teurer. Bei eBay schwankt der Preis so um die 220 €. Die Lieferung war eine Blitzlieferung. Bereits am nächsten Tag war sie da. Es kam eine große bunt bedruckte Kiste, welche mit einem praktischen Tragegriff versehen ist. Alle Teile sind dort sicher untergebracht, so dass auch bei einem härteren Transportweg eigentlich nichts kaputt gehen könnte.

Die Bedienungsanleitung ist leider nicht besonders gut. Sie ist sehr knapp gehalten und nur die wichtigsten Funktionen werden beschrieben. Möglichkeiten technische Störungen zu beseitigen fehlen fast völlig. Aus diesem Grunde werde ich versuchen, meine Erfahrungen auf dieser Seite niederzuschreiben, damit andere Nutzer es leichter haben.

Wetterstation WS3650 VerpackungZuerst habe ich die Basisstation in Betrieb genommen. Auf der Vorderseite auf dem Display befindet sich eine Schutzfolie, welche abgenommen werden muss. Die Empfangseinheit ist mit 3 AA Batterien zu bestücken. Ich habe sie zum ausprobieren anfangs mit Akkus bestückt, was problemlos funktioniert hat.

Nach dem Einschalten meldet sich die Station und versucht Signale von den Sendern zu empfangen (Regensensor und kombinierter Temperatur/Windsensor). Da diese noch stromlos waren, schlug das fehl, was entsprechend unten im Display mit der Meldung Thermo TX out of Range bzw. Rain TX out of Range dokumentiert wurde. Die aktuelle Uhrzeit hat sich noch nicht gleich eingestellt, da dies abhängig ist von der Verbindung zum Zeitsignal. Ist die Verbindung sehr schlecht, kann es recht lange dauern bis die aktuelle Uhrzeit erscheint, ansonsten muss man sie per Hand einstellen. Negativ beim Display fällt auf, dass es sehr spiegelt und man die Zentraleinheit fast als Spiegelersatz nehmen kann. Die Anzeigen lassen sich dadurch nicht so gut ablesen.

 

Wetterstation WS3650 im EinsatzDer Luftdruck und die Innentemperatur wurden von der Basisstation korrekt angezeigt. Nun schnell kontrolliert, ob die anderen Sensoren funktionieren. An den Außentemperatursensor wird der Windmesser angeschlossen. Dazu liegt ein langes und stabiles Kabel dabei. Der Windmesser ist als Schalenkreuzanemometer (Schalensternanemometer) ausgeführt. Das hat den Vorteil, das kein Windrichtungsführung zur Messung der Windstärke erforderlich ist. Jedoch gibt es eine gewisse Trägheit, ehe das Schalenkreuzanemometer reagiert bzw. läuft es nach, auch wenn die Windbö schon vorüber ist.
Der Windmesser und der Außentemperaturfühler werden also über den Kabel verbunden. Über den Außentemperaturfühler werden dann beide Daten zur Station gesendet. Es ist also ratsam, den Außentemperaturfühler so anzubringen, dass er sich nicht nur tagsüber im Schatten befindet, sondern er muss auch eine störungsfreie Übertragung der Daten per Funk an die Hauptstation gewährleisten. Normalerweise wird die Basisstation WS 3650 IT ja auch im Hause bewegt werden, z. B. zur Übertragung der Daten an einen Computer. Dieser kann sich in einem anderen Raum befinden. Hier sollte es gewährleistet sein, dass der Funkkontakt zu den Außensensoren nicht abbricht. Leider kommt es in der Praxis vor, dass der Kontakt trotzdem abbricht. Dann keine Panik. Meist wird der Kontakt nach einer Weile von selbst wieder hergestellt. Legen Sie die Station nach einem Transport wieder an den üblichen Ort und warten Sie eine Weile. Das kann schon mal eine Stunde dauern, aber normalerweise wird in dieser Zeit der Kontakt wieder hergestellt. Kontaktabbrüche gibt es auch, wenn sich andere starke Sender in der Umgebung befinden. Ein Handy oder ein Funkstick in der Nähe können die Funkverbindung schnell abbrechen lassen.

Wetterstation WS3650 Regenmesser seitliche Draufsicht  Wetterstation WS3650 Regenmesser Innenansicht    Wetterstation WS3650 Regenmesser von unten  Wetterstation WS3650 Regenmesser Ansicht von unten mit geöffneten Batteriefach  Wetterstation WS3650 Regenmesser im EinsatzAlle Geräte sollte  man mit Markenbatterien bestücken. Ich bevorzuge dafür die von Varta. Nichts ist schlimmer, wenn die Batterien schon nach kurzer Zeit versagen. Bei Thermo-Hygro Sender ist der Wechsel problemlos, jedoch beim Regenmesser eine Qual. Der Regenmesser besteht aus einem Zylinder mit einem Trichter oben, in den das Regenwasser laufen kann. Schraubt man den Zylinder ab, so kommt eine Wippe zum Vorschein. Auf diese Wippe tropft das Wasser und wenn der Träger voll ist kippt die Wippe um und dieser Kippvorgang wird gezählt. Damit der Regenmesser optimal zählt, sollte er nicht gerade unter einem Baum oder an einer Hauswand aufgestellt werden. Der Regen sollte frei von allen Seiten auf den Zähler fallen können. Damit der Regenmesser stabil ist, kann er auf eine feste Unterlage (z. B. ein Brett) geschraubt werden. Das dumme ist nur, dass sich das Batteriefach auf der Unterseite des Regenmessers befindet und man erst alles immer wieder abschrauben muss um die Batterien zu wechseln oder den Sensor neu anzulernen. Hinzu kommt dass das Batteriefach keine richtige Schraube besitzt, sondern nur einen Schraubkopf für eine Münze. Zumindest vermute ich das. Man bekommt die Schraube jedenfalls kaum auf. Bedauerlicherweise müssen die Sensoren recht oft wieder neu angelernt werden und da nervt es erheblich, wenn man beim Regensensor alles wieder abschrauben muss.

Wetterstation WS3650 Thermo Hygro AußensenderDer Thermo-Hygro Sender ist rWetterstation WS3650 Windsensor Vorderansichtecht einfach zu bedienen. Das Batteriefach lässt sich leicht ohne Hilfsmittel öffnen und die Montage des Sensors ist einfach. Die Wetterstation WS3650 Windsensor SeitenansichtWetterstation kann nur einen Außensensor verwalten. Also mehr Temperatursensoren an die WS 3650 anzuschließen geht nicht. Bei der Montage des Sensors muss man beachten, dass er nicht zu irgendeiner Tageszeit von der Sonne beschienen wird. Direkte Sonneneinstrahlung verfälscht das Messergebnis erheblich. Über einen langen Kabel versorgt der Thermo-Hygrosender den Windsensor mit Strom. Daher darf der Standort beider Sender nicht zu weit voneinander weg liegen. Sowohl der Windmesser als auch der Thermo-Hygro Sender können an einen Mast montiert werden. Der Windsensor sollte möglichst frei stehen und auch nicht zu niedrig angebracht sein. Im normalen Hausgarten hat man fast immer das Problem das Verwirbelungen das Messergebnis der Windmessung ungünstig beeinflussen. Deshalb sind die Windstärken die zu Hause im Garten gemessen werden fast immer zu niedrig.

Heavy Weather Pro SoftwareRichtig Spaß macht es erst, wenn man die Wetterdaten sammeln und speichern kann. Dafür besitzt die Wetterstation einen revolvierenden Speicher mit 1.750 Speicherplätzen für je einen Datensatz. Sind alle Datensätze belegt, überschreibt die Wetterstation die ältesten Datensätze neu. Um die Datendauerhaft zu sichern, müssen die Daten ausgelesen werden. Dies geschieht mittels der mitgelieferten Software Heavy Weather Pro. Damit ist es möglich, das aktuelle Wetter auf dem PC anzuzeigen, das vergangenen Wetter dauerhaft zu sichern und verschiedene Einstellungen an der Wetterstation über den PC durchzuführen. Die wichtigste Einstellung überhaupt ist wohl der Speicherintervall. Dieser legt fest in welchen Zeitabständen die Werte der Wetterstation gespeichert werden sollen. Desto kleiner der Wert, desto schneller sind die 1.750 Speicherplätze verbraucht. Ich habe hier einen Speicherintervall von 15 Minuten eingestellt. Das reicht dann für etwa 18 Tage. Für die Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte reicht das vollständig aus. Schlechter sieht es da mit dem Wind aus. Spitzenböen bekommt man mit diesem Messintervall eher schlecht gespeichert. 

Was ich noch so an der Station beobachtet habe bzw. welche Probleme noch auftraten/auftreten:

Batterien alle: Wenn man das Anzeigegerät nur mit Batterien betreibt, so wie ich, dann sind diese irgendwann mal alle. Gute Markenbatterien können dies zwar hinauszögern, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt. Normalerweise sollte die Station vorher darauf hinweisen. Besonders schnell sind die Batterien natürlich alle, wenn man häufig den Touch-Screen der Wetterstation benutzt und die Hintergrundbeleuchtung aktiviert wird. Hier sollte man dann doch das mitgelieferte Netzkabel benutzen. Wie schon gesagt mit einem Mal ist die Anzeige duster und die Batterien alle. Das geschieht entweder von alleine, oder wenn man irgendetwas auf dem Display sehen möchte und den Touchscreen berührt. Vom Prinzip her gar nicht schlimm, denn man muss ja nur neue Batterien einlegen und man sollte nun annehmen, dass die Station dann ihren normalen Betrieb wieder aufnimmt. Das macht sie aber leider nicht. Die Sensoren werden nicht mehr erkannt und man muss sie neu anlernen. Also raus ins Freie, Batterien aus Thermo- und Regensensor und Basisstation raus, Batterien in Thermo, Regenmesser und Basisstation wieder rein und wenn man Glück hat, dann werden die Geräte wieder erkannt. Die Batterien aus dem Thermosensor zu entnehmen (eine reicht ja) ist ja recht einfach, jedoch beim Regenmesser muss dieser ja komplett abgebaut werden (Habe ich auf Brett geschraubt). Also eine echt nervige Angelegenheit.
Ich habe auch noch keine anderen Möglichkeit gefunden, welche funktioniert. Fall jemand eine hat, dann bitte bei mir melden.

Utopische Datumsangaben: Seit einiger Zeit schreibt meine Wetterstation einige utopische Wetterdaten. Sonst ist alles korrekt, aber trotzdem tritt das Problem auf, dass einige Werte mit zukünftigen Datumswerte geschrieben werden. Das sieht dann in der Grafik so aus:

Eine lange blaue Linie zieht sich bis in das Jahr 2092. Vielleicht kann die Wetterstation die Zukunft voraussehen.

In der Datenansicht sieht man es besonders. Die Station ändert plötzlich das Datum von 2012 auf 2092. Auch wenn ich die entsprechenden Datensätze in der History  lösche, tritt der Fehler gleich beim nächsten Datentransfer wieder auf. Ich vermute in der Ursache eventuell eine zu große history.dat. Meine umfasst derzeit über 87.000 Datensätze und das ist der Station eventuell zu viel. Ich werde es mal probieren die Jahre zu teilen und mit einer schlanken history.dat für 2012 antreten, mal sehen ob das Problem dadurch behoben wird.

Software für die Wetterstationen WS 3600 bzw. WS 3650 IT bzw. Heavyweather PRO V1.1:

Hier sind einige Links zu Softwaredownloads, welche für die o.g. Wetterstationen interessant sind:

HeavyWeather Pro 3600 ist die Software welche der Wetterstation normalerweise bei liegt. Ab und zu gibt es eine neue Version. Mit dieser Software können Sie sich die aktuellen Daten der Wetterstation am PC anzeigen lassen und die im Ringspeicher gespeicherten Werte auf den Computer abspeichern. Außerdem ist es möglich, Statistiken zu erstellen und die Alarmwerte einzustellen, was hier schneller geht als an der Basisstation. Unbedingt notwendig ist das Programm zum Einstellen des Speicherintervalls im Ringspeicher. Das kann man an der Basisstation selbst nicht einstellen. Es ist auch möglich einzelne Messwerte per Hand zu korrigieren. Dazu im Bereich Daten einen Dreifachmausklick auf die gewünschte Zahl machen, nun kann man diese ändern. 
Grenzen für den Eintrag von Daten: Wird eine Grenze überschritten erscheint die Buchstabenkombination OFL

Raumtemperaturbereich: -40°C bis +59,9°C (-40°F bis +139,8°F)

Außentemperaturbereich: -40°C bis +59,9°C (-40°F bis +139,8°F)
Raumluftfeuchtigkeit: 1% bis 99%
Außenluftfeuchtigkeit: 1% bis 99%
Ursprünglicher Einstellbereich des Relativen Luftdrucks: 920 bis 1080 hPa (27,17 bis 31,90 inHg)
Absoluter Messbereich des Luftdrucks: absolut 300 bis 1099hPa (8,86 bis 32,45 inHg)

Zur Veröffentlichung im Internet benötigen Sie die Software Heavyweather Publisher, welche per FTP die Daten an den Server im Internet überträgt.

Download hier. Heavyweather PRO V1.1 PC Software, sowie Heavyweather Publisher V.1 PC Software

 

Heavyweather Publisher Mit dieser Software können Sie die Wetterdaten von der Wetterstation per PC auf Ihre Homepage (FTP-Server) transferieren, so dass Sie oder andere immer wissen, was für ein Wetter an dem Ort der Wetterstation herrscht.
Download hier.

History Repair ist eine Software mit der die History.dat bearbeitet werden kann. Haben Sie zum Beispiel am Regensensor gebastelt, so wird an der Station Regen aufgezeichnet, obwohl gar keiner gefallen ist, oder der Temperatursensor wurde von der Sonne beschienen etc. Diese falschen Werte können mit dieser Software leicht bereinigt werden.
Bestimmte Zahlen sind besonderen Ereignissen zugewiesen: So entspricht die Temperatur von 81.1 ° Celsius einem Ausfall des Temperatursensors, eine Luftfeuchte von 110 % entspricht ebenfalls einem Ausfall des Sensors. Bei der Windgeschwindigkeit in m/s steht die 51 für keine Daten übermittelt und  Windrichtung 16 auch für keine Daten. Sonst bedeuten die Zahlen
0-N, 1-NNO, 2-NO, 3-ONO,
4-0, 5-OSO, 6-SO, 7-SS0, 8-S, 9-SSW, 10-SW, 11-WSW,12-W,13-WNW,14-NW,15-NNW
Download hier.

eWS3600 von Antoine Guilmard ist ein weiteres Programm zum Bearbeiten der history.dat, wenn zum Beispiel Messergebnisse falsch sind und geändert werden müssen. Es lassen sich auch neue Datensätze hinzufügen. Das Programm muss nicht installiert werden und ist sofort einsatzfähig. Die Oberfläche ist in Englisch. Das Programm ist kostenlos.

History.dat Filetool mit dieser Software können Sie zwei history.dat Dateien zu einer verbinden. Außerdem ist ein Export nach Jahren möglich.
Download hier.

WsWin ist wohl eines der bekanntesten Programme zur Auswertung von Wetterdaten. Mit dieser Software können Sie die history Dateien nach allen Regeln der Kunst auswerten. Einen direkten Zugriff auf die Station ermöglicht das Programm nicht, allerdings einen indirekten über das Stammprogramm HeavyWeather bzw. ein Import der History.dat (Datei - Wetterdaten konvertieren und WS 3600 auswählen).
Download hier.

Webseiten zum veröffentlichen der Wetterdaten im Internet:

Weather Underground ist ein weltweites Netz aus Wetterstationen. Hier kann man sich anmelden und die eigene Wetterstation online stellen. Hier ein Beispiel für eine Wetterstation in Berlin oder Frankfurt am Main. Zum Einspielen der Daten benutzen Sie am besten die Software WsWin (Menü Internet).

wetterarchiv.wetter.com hier ist es ebenfalls möglich nach einer Anmeldung der Wetterstation die Daten permanent auf einer Webseite darzustellen. 6519 Stationen waren im März 2011 nach Angaben des Betreibers angemeldet. Hier zum Beispiel eine Wetterstation in Bochum-Wattenscheid. Zum Einspielen der Daten benutzen Sie am besten die Software WsWin (Menü Internet).

AWEKAS- Automatisches Wetterkartensystem ist ebenfalls eine Homepage zur Einspielung der gesammelten bzw. aktuellen Wetterdaten. Zum Einspielen der Daten benutzen Sie am besten die Software WsWin (Menü Internet).

Kein serieller Anschluss mehr am Notebook, was nun?

     

Immer mehr Nutzer benutzen Notebooks oder Netbooks, welche keinen seriellen Anschluss (rs232) mehr besitzen. Nun hat man ein Problem, denn leider besitzen die Wetterstationen WS 3600 und WS 3650IT keinen USB Anschluss, um die Daten zur Software auf dem Computer zu übertragen. Haben Sie einen Express Card Anschluss, dann ist das kein Problem. Hier sollte eine Express Card ausreichen, welche den Computer um eine echte serielle Schnittstelle erweitert. Nutzer haben in Foren berichtet, dass die DeLOCK Express Card gut funktioniert. Aber auch nicht alle. Die Karte sollte kompatibel zum 16C950 UART Standard sein. Auf der linken Seite befinden sich zwei Links zu Amazon. Diese beiden Express Cards sollten die genannten Anforderungen erfüllen.

Haben Sie nur einen USB-Anschluss, dann sieht das ganze nicht gut aus. Ich sage nicht, dass es überhaupt nicht funktioniert, jedoch oft nur unter Schwierigkeiten und nicht auf Dauer. Prinzipiell benötigen Sie einen USB to Seriell Konverter. Davon gibt es preiswerte und es gibt teure. Die preiswerten kosten so 5-10 Euro und die teuren ab 20 Euro aufwärts. Zwischen beiden Varianten gibt es signifikante Unterschiede. Wie gesagt, es ist ein Konverter, welcher versucht die Signale entsprechend zu konvertieren. Die preiswerten Versionen machen das nur mit starken Vereinfachungen, die teuren Varianten kommen schon eher an das Original heran. Die Wetterstation kommuniziert ausgerechnet über Steuerleitungen, welche bei den preiswerten Modellen vernachlässigt werden. Bei den teuren Modellen, muss man ausprobieren. In vielen Foren gibt es dazu Hinweise, jedoch habe ich noch keinen Hinweis auf einen Konverter gefunden, der uneingeschränkt mit der WS 3600/WS 3650it funktioniert.

Meine Recherchen dazu haben ergeben, dass der Konverter auf jeden Fall das Hardware- Handshaking beherrschen muss.

 

Hier erfolgt eine Fluss-Steuerung der Daten. Es kann ja sein, der Computer kommt mit dem Empfang der Daten nicht so schnell klar und muss die Wetterstation darüber in Kenntnis setzen, damit diese den Datenstrom drosselt. Deshalb signalisieren sich die beiden Geräte über zusätzliche Steuerleitungen  (CTS, RTS und DTR Leitungen) ihren jeweiligen Status.

Preiswerte Konverter sind nicht in der Lage diese Steuerleitungen zuverlässig zu konvertieren und letztendlich versagt deshalb die Datenverbindung zu der Wetterstation.

Zu diesem Thema äußert sich übrigens auch LaCrosse in seinen englischen FAQs. Sinngemäß steht dort zu diesem Thema:

Warum wird die Datenübertragung zum PC unterbrochen, wenn ein Serial zu USB Verbindungskabel benutzt wird? Wenn ein RS232/USB Adapter benutzt wird, kann die Verbindung wegen einer fehlerhaften Portkonfiguration abbrechen. RS232/USB Adapter richten oft einen Port oberhalb des Port 4 ein, meistens Port 5. Der Port muss deshalb umbenannt werden in einen Port mit dem die Wetterstation auch kommunizieren kann - das sind die Ports COM1 COM2 COM3 und COM4.
Unter Windows XP kann man den Port einfach umbenennen:

Rufen Sie die Systemsteuerung auf und dort den Gerätemanager. Gehen Sie unter COM Anschlüsse auf den Port des Adapters - rechte Maustaste - Eigenschaften - Port Parameter - Erweitert - Port Nummer. Hier kann man die Nummer des Portsanschluss ändern.

Kann die Wetterstation auch mit einem Apple PC betrieben werden?

Ich habe die Software Heavy Weather Pro bis jetzt nicht in einer  Apple PC tauglichen Version gesehen. Wahrscheinlich lohnt es sich nicht für den geringen Bedarf extra eine  Apple taugliche Software zu schreiben. Sollte es doch Möglichkeiten geben, so würde ich mich über einen Hinweis freuen.

Fahnenmast zur Befestigung der Sensoren der Wetterstation:

WS 3650 IT kaputter Sensor TX 23WS 3650 auf umgestürztem BaumNach einem heftigen Sturm hat es leider es leider den Baum auf dem meine Wetterstation befestigt war umgeworfen und meinen Windmesser zerbrochen. Nun musste ich mich nach einem neuen Windmesser und einer neuen Befestigungsmöglichkeit umsehen.

Als Ersatz für den Windmesser habe ich mir den Windmesser TX-23 gekauft. Dieser ist allerdings meist nicht als für die WS 3650 IT geeignet ausgewiesen. Da er aber ja aber auch im Originalzustand dran ist muss es ja damit klappen. Ich habe ihn bei www.heavyweather.de erworben. Siehe hier: - Kaufmöglichkeit für Windsensor TX-23 für WS 3650 IT.

Der Austausch verlief völlig problemlos. Ein Neuanlernen war nicht notwendig. 

Nun habe ich noch einen neue Befestigungsmöglichkeit gesucht. Diesbezüglich habe ich mich für einen Fahnenmast entschieden. Perfekt für meine Anforderungen war einer den es bei Amazon zu einem Super Preis gibt.

   

Voll ausgefahren ist der Fahnenmast etwa 6,50 m hoch. Ich habe ein Element weggelassen, um den Mast mehr Stabilität zu geben. Der Durchmesser der Stange beträgt 5 cm. Das ist nicht viel, aber völlig ausreichend. Die Stangen werden einfach nur zusammen gesteckt und über eine Bodenhülse einbetoniert. Die Hisseinrichtung habe ich einfach nicht installiert. Den Windsensor habe ich mit Kabelbindern befestigt. Alles hält hervorragend und sieht auch noch gut aus. Wer natürlich alles genau nach den Anforderungen des Wetterdienstes installieren will, der bräuchte eine Höhe von 10 Metern und im Umkreis keine Bäume etc. Das lässt sich zu Hause sowieso kaum so einrichten und so messe ich lieber den Wind weiter unten, als ganz oben. Meine Blumen stehen ja auf dem Erdboden  und nicht in 10 Meter Höhe. Also für den Heimgebrauch sehe ich keine Veranlassung für eine Höhe von 10 Meter. Wer aber keine Kosten scheut, für den habe ich oben auch noch ein Angebot für einen guten 10 Meter Mast heraus gesucht. Leider etwas teuerer ;-)

  Windsensor WS 3650 auf Fahnenmast montiert Windsensor WS 3650 auf Fahnenmast montiert

  

 

 

 © Gero Kurtz