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News (Pressemitteilungen) von der Stiftung Warentest

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Autokindersitze: 5 von 16 Modellen sind „Mangelhaft“

Stiftung Warentest Autokindersitze im TestMal krachen sie mit 64 km/h frontal gegen ein Hindernis, mal müssen sie einen Seitenaufprall mit Tempo 50 überstehen. Die Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC 16 Autokindersitze getestet. Sieben schützen ihre Insassen bei Unfällen „sehr gut“ und „gut“ und sind auch in punkto Schadstoffe in Ordnung. Fünf Modelle fielen im Test durch. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der November-Ausgabe der Zeitschrift test.

Die Babyschale Nania Baby Ride und die baugleiche Osann Baby Ride schützen ihre kleinen Insassen bei einem Seitenaufprall nicht. Die Stiftung Warentest bewertet sie mit „Mangelhaft“. Das rückwärts befestigte Modell Axkid Kidzofix fällt beim Frontalaufprall durch. Es reißt sich aus seiner Isofixverbindung und fliegt durch das Fahrzeug. Zudem enthält der Bezugsstoff höhere Mengen des Weichmachers DEHP, der in Spielzeug seit Jahren verboten ist. Für die Tester ist er deshalb ein „mangelhafter“ Sitz.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in höherer Konzentration wurden beim Römer Max-Fix in den Pads der Hosenträgergurte gefunden. Kinder könnten daran lutschen, Deshalb lautet auch für diesen Sitz das Urteil „Mangelhaft“. Im Test „sehr gut“ abgeschnitten hat der Cybex Juno 2-Fix. „Gut“ waren u.a. die Sitze Casualplay Q-Retraktor Fix, Römer Kidfix Sict und Recaro Monza Nova 2.

   

Der ausführliche Test erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.10.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/kindersitze abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Bettdecken: Nur eine von 11 Daunendecken ist „gut“ – Vorwurf der Tierquälerei kann kein Anbieter entkräften

Stiftung Warentest Daunenfedern im PrüflaborNur eine von 11 Daunendecken schneidet bei einem Test der Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab. In vielen der geprüften Decken zu Preisen zwischen 80 und 500 Euro stecken minderwertige Füllungen, außerdem ist bei einigen die Haltbarkeit „mangelhaft“. Kein Anbieter kann belegen, dass seine Daunen nur von toten Tieren stammen.

Füllungen mit mindestens 90 Prozent Daunen erster Klasse versprechen alle Decken-Anbieter. Doch in vielen Decken stecken minderwertige, kleine Dauen und mehr Federn als angegeben. Sie halten Wärme meist schlechter als bauschige Daunen. Auch bei der Haltbarkeit gab es bei einigen Decken Abzüge. Sie überstanden nicht einmal drei Wäschen, darunter die teuerste für 500 Euro. Drei ebenfalls getestete Synthetikdecken zu Preisen von 249 bis 330 Euro reichen nicht an die Schlafeigenschaften von Daunen heran und schneiden „befriedigend“ ab.

Stiftung Warentest Daunenbetten im TestTierschützer werfen der Daunenindustrie Tierquälerei vor. Angeblich werden Gänse oft lebendig gerupft. Beim Test von 26 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung konnten die Anbieter die Vorwürfe nicht entkräften. Kein Anbieter belegte gegenüber der Stiftung Warentest, von welchen Höfen die Daunen kommen – nicht einmal jene, die dem Verbraucher mit Brief und Siegel garantieren, dass die verwendeten Daunen und Federn nicht von lebenden Tieren stammen. „Das ist ein Armutszeugnis“, so die November-Ausgabe der Zeitschrift test, in der die Untersuchungen veröffentlicht sind.

Der ausführliche Test Bettdecken ist unter www.test.de/bettdecken abrufbar, die Zeitschrift erscheint am 25.10.2013 am Kiosk.

Rundfunkbeitrag von Stiftung Warentest zum Thema Daunendecken zum Download (mp3)

Rundfunkbeitrag von Stiftung Warentest zum Thema Daunendecken als Skript zum Download (*.doc)
 

 

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Onlineportale für Ferienwohnungen: Vor allem bei der Beratung sieht Stiftung Warentest noch Potenzial

Weniger als die Hälfte der untersuchten Ferienwohnungsportale war „gut“, und das auch nicht in jeder Disziplin. Manchmal haperte es bei der Buchung und Stornierung, einmal gab es sehr deutliche Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auch Suchfunktion und Trefferliste könnten zum Teil besser sein. Besonders ärgerlich, wenn einem beim Buchen durch Voreinstellungen auch noch eine überflüssige Versicherung angedreht wird, schreibt die November-Ausgabe der Zeitschrift test.

Untersuchungsgegenstand waren acht Buchungs- und zwei Informationsportale für Ferienwohnungen und -häuser. Die Tester hatten fünf fiktive Reisen entworfen, um die Portale vergleichbar zu machen. So versuchten sie, die Portale per E-Mail oder Anruf zu erreichen. Mit mehr oder weniger Erfolg: Manchmal wurden E-Mails einfach ignoriert. Geprüft wurden Suche, Beratung, Buchung und Stornierung, Website und die AGB. Das ausgeglichenste Ergebnis erreichte interhome, die beste Suche bot E-domizil, und Interchalet hatte beim Buchen und Stornieren die Nase vorn. Interchalet und Interhome sind Reiseveranstalter und haben ein vergleichsweise begrenztes Angebot. Bei Touristonline und Novasol kann man schnell eine Versicherung buchen, ohne eine zu brauchen oder zu wollen, kritisiert test weiter.

test empfiehlt Usern, mehrere Portale zu nutzen und Fragen lieber per Telefon zu stellen als per E-Mail. Wer spezielle Wünsche hat, sollte zudem möglichst früh buchen, weil Ferienhäuser und -wohnungen meistens schon sehr früh weggehen. Wer flexibel ist, kann aber auch Last Minute noch Glück haben.

Der ausführliche Test Onlineportale für Ferienwohnungen erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.10.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/thema/reisebuchung abrufbar.

Rundfunkbeitrag von Stiftung Warentest zum Thema Onlineportale für Ferienwohnungen zum Download (mp3)

Rundfunkbeitrag von Stiftung Warentest zum Thema Onlineportale für Ferienwohnungen als Skript zum Download (*.doc)
 

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Action-Camcorder: Zittrige Videos mit viel Liveatmosphäre

Sie passen an Helme, Fahrradlenker und Surfboards – Action-Camcorder liefern bewegte Beweisbilder aus Sicht des Adrenalin-Junkies. Die Bildqualität ist zwar meist nur mittelmäßig und der Ton oft „mangelhaft“, dennoch bieten die Actioncams viel Liveatmosphäre und authentische Bilder, so das Fazit der Stiftung Warentest nach dem Test von 14 Minikameras.

Manch ein Hersteller wirbt mit „professionellen Videos in Kinoqualität“. Davon sollten sich Käufer nicht blenden lassen. Die Videos zittern und wackeln, schließlich sind die Kameras mitten im Geschehen. Die Objektive haben einen starken Weitwinkel und verzeichnen das Bild an den Rändern, zudem rauschen die Videos bei weniger guten Lichtverhältnissen, schnelle Bewegungen führen zu Klötzchen.

Die besten Videos im Test liefert die bei Snowboardern und Surfern beliebte GoPro Hero3 in der Black Edition. Ihre kurze Akkulaufzeit und die umständliche Handhabung vermasseln ihr aber den Sieg. Vorne liegen die Drift Innovation HD Ghost und die Panasonic HX-A100.

Die Panasonic ist die einzige Kamera mit „guter“ Handhabung. Ein Problem der meisten Actioncams in diesem Prüfpunkt ist der fehlende Monitor. Zur Bildkontrolle brauchen sie ein Smartphone, das den Videostream per WLan empfängt. Mit Handschuhen auf der Piste macht das keinen Spaß. Und vier Modelle haben weder Monitor noch WLan. Was die Aufnahmen taugen, zeigt sich oft erst zuhause.

Die Akkus ermöglichen je nach Modell eine Betriebsdauer von 80 bis 180 Minuten. Deutliche Schwächen haben alle Camcorder beim Ton, er rauscht, klingt hell, spitz und dünn. Wer sich bei Freunden als Held präsentieren möchte, muss daher auf jeden Fall nachträglich passende Musik unterlegen.

Der ausführliche Test Action-Camcorder erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.10.2013 am Kiosk) und ist bereits unterwww.test.de/camcorder abrufbar.

Hier dazu ein kleines Video von Stiftung Warentest:

 

 

 

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Backup-Programme: Acronis sichert am besten

Unter Windows klappt die Datensicherung mit Acronis am besten. Das zeigt der Test von zehn Backup-Programmen und zwei ins Betriebssystem integrierten Sicherheitslösungen. Nutzer von Apples Mac OS können sich auf die eingebaute Time Machine verlassen, berichtet die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe der Zeitschrift test.

Auch Windows 8 bietet eine integrierte Backup-Funktion. Diese sichert aber nur die Dateien, nicht die installierten Programme und das Betriebssystem. Wer Programme und Betriebssystem sichern will, benötigt nicht nur eines der zehn Backup-Programme, sondern auch bei fast allen Programmen eine vor dem Crash angefertigte Rettungs-CD. Nur Avanquest gelingt das Wiederherstellen ohne CD, allerdings läuft es nur bis Windows 7.

Bei Abelssoft hat die Wiederherstellung trotz CD nicht geklappt – Testurteil „Mangelhaft“. Bei Haage und Partner funktionierte die Rettungs-CD ebenfalls nicht, aber immerhin ein Rettungs-USB-Stick.

 

Deutliche Unterschiede zeigen die Programme in der Performance. Für ein Vollbackup mit 30 Gigabyte Daten brauchte Genie9 fünf Stunden, Nero erledigte das in knapp neun Minuten. Zudem kann eine Sicherung den Rechner spürbar ausbremsen. Bei Avanquest gehen fast 50 Prozent der Prozessorleistung für die Sicherung drauf, bei Genie9 und Ocster nur knapp 8 Prozent.

Der ausführliche Test Backup-Programme erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.10.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/datensicherheit abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Test von Zahnpasta für schmerzempfindliche ZähneSensitiv-Zahnpasta: Nur knapp die Hälfte im Test war „gut

Viele Menschen haben empfindliche Zähne – häufigste Ursache sind freiliegende Zahnhälse durch den Rückgang des Zahnfleisches. Dann ist eine sanfte Pflege wichtig. Doch nicht überall wo sensitiv draufsteht, ist auch sensitiv drin, wie die Stiftung Warentest herausfand. Von 19 Zahncremes waren nur 8 „gut“. Die zwei der besten, Aldi/Süd Friscodent Sensitive und Kaufland/K-Classic Dental sensitiv, gibt es für 44 Cent pro 100 ml. Genauso gut war die Sensodyne Fluorid für 2,87 Euro pro 100 ml.

Sensitive Zahnpasta kann bei empfindlichen Zähnen helfen, wie Studien beweisen. Sie enthalten spezielle Wirkstoffe, die die Zähne schmerzunempfindlicher machen können. Im Test enthielten alle Cremes, die eine Reduzierung Gründe für schmerzempfindliche Zähneder Schmerzempfindlichkeit ausloben, auch mindestens einen Wirkstoff – mit Ausnahme von Colgate, die dafür Minuspunkte in der Deklaration kassierte. Das Wichtige an Sensitive-Zahncremes ist, dass sie einen niedrigeren Abrieb haben sollen als normale Zahnpasta. Im Test hatten aber 9 der 19 Produkte tatsächlich einen mittleren Abrieb: Das bedeutet „Mangelhaft“ für die Werbeaussage.

Ganz wichtig für eine gute Zahnpasta ist der Zusatz von Fluorid zum Schutz vor Karies. Fehlte er, gab es von den Testern insgesamt ein „Mangelhaft“. Im Test betraf das Biorepair, Dr. Hauschka, Lavera und Elina. test empfiehlt: Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen sollten ihren Zahnarzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären. Der ausführliche Test Sensitiv-Zahnpasta erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.10.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/zahnpasta abrufbar.

 

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