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News (Pressemitteilungen) von der Stiftung Warentest

Pressemitteilung vom 24.09.2013

Fahrradschloss TiGr Lock: Titan-Schloss für 180 Euro in 10 Sekunden geknackt

Das Fahrradschloss TiGr, bei dem Diebe selbst mit Bolzenschneidern angeblich keine Chance haben, ist von den Testern der Stiftung Warentest in weniger als 10 Sekunden geknackt worden. Das 180 Euro teure Schloss, das in Deutschland von Manufactum oder dem Onlinehändler Spybike vertrieben wird, nennen die Tester deshalb „überteuerten Sperr-Müll“.

Die US-Herstellerfirma Stanton Concepts aus New Jersey zeigt auf ihrer Homepage im Webvideo Aufbruchversuche mit einem Bolzenschneider. Hier wird der Eindruck erweckt, dass die Schlösser aus Titanlegierung ihnen „unendlich“ lange standhalten. Auch Versandhändler Manufactum behauptet, die Titanlegierung der TiGr Lock-Schlösser würde durch einen Bolzenschneider „nur gequetscht, aber nicht durchtrennt“.

 

Die Tester der Stiftung Warentest haben bei drei TiGr Bügelschlössern mit 19 Millimeter Breite den Bolzenschneider angesetzt – und jedes innerhalb von 10 Sekunden geknackt. Und dabei waren keineswegs nur kräftige Prüfer am Werk, sondern auch Volontärin Frederike. Mit Sägen konnten die Tester den Stahl in weniger als 90 Sekunden durchtrennen. Die Aufbruchsicherheit ist damit völlig unzureichend. Die Stiftung plädiert dafür, dass die Händler die Schlösser freiwillig zurücknehmen. Wirklich gute Fahrradschlösser gibt es ab 40 Euro, zum Beispiel das Bügelschloss Abus Sinero.

 

Der ausführliche Schnelltest zum Fahrradschloss TiGr Lock sowie Testergebnisse zu Fahrradschlössern (test 4/2013) sind unter www.test.de/thema/fahrradzubehoer abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 17.09.2013

Versicherungs-Check für jeden Lebensabschnitt: Welche Versicherungen man wirklich braucht

Viele Menschen sind falsch versichert, obwohl sie viel Geld für ihre Versicherungen ausgeben. Welchen Schutz man als junger Mensch mit Familie oder im Alter wirklich braucht und welche Angebote gut und günstig sind, erläutern die Finanzexperten der Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Eine Kranken- und eine private Haftpflichtversicherung braucht jeder zu jeder Zeit. „Sehr gute“ Privathaftpflichttarife gibt es bereits ab knapp 50 Euro pro Jahr. Gesetzlich Krankenversicherte sollten zudem eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, für die man bei einem „sehr guten“ Tarif nicht mehr als 10 Euro jährlich bezahlen muss.

Viele andere Versicherungen hängen von der individuellen Lebenssituation ab. Finanztest listet detailliert auf, für wen welcher Schutz Sinn macht und nennt günstige und gut bewertete Angebote, zum Beispiel für Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherungen. Außerdem wird erläutert, wie lange selbst volljährige Kinder über ihre Eltern mitversichert sind und wie Paare durch einen gemeinsamen Vertrag Geld sparen können.

Unsinnig sind Versicherungen wie die Ausbildungs-, Krankenhaustagegeld- oder Reisegepäckversicherungen. Auch spezielle Smartphone-, Tablet- und Laptop-Versicherungen lohnen sich fast nie. Unnötig ist meist auch eine Insassen-Unfallversicherung. Bei Zusatzversicherungen für Produkte und Dienstleistungen wie Brillen, Chefarztbehandlung oder Einbettzimmer im Krankenhaus sollte man sich die Frage stellen, ob man die Leistung nicht besser aus eigener Tasche bezahlt, als jahrelang in eine Versicherung einzuzahlen.

Der ausführliche Versicherungs-Check erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 18.09.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/versicherungscheck abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 17.09.2013

Gaspreise: Anbieterwechsel spart bis zu 750 Euro

Ein Wechsel des Gasanbieters ist kinderleicht, schnell gemacht und kann eine jährliche Ersparnis von mehreren Hundert Euro ausmachen, stellt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Oktober-Ausgabe fest. Die Tester haben für drei Musterhaushalte in 20 Städten von Berlin bis Wiesbaden die Tarife untersucht. Die größte Ersparnis ist demnach für Gaskunden in Leipzig drin. Wenn sie aus dem Grundtarif der Stadtwerke zum Tarif „Montana garant“ der Montana Energiehandel wechseln, sparen sie bei 20.000 Kilowattstunden im Jahr 755 Euro.

Grundlage der Untersuchung waren drei Muster-Verbräuche von 7.500, 11.000 und 20.000 Kilowatt. Neben Montana Energiehandel ist nach Finanztest-Berechnungen auch Logo Energie fast immer die günstigste Wahl. Berücksichtigt wurden in der Untersuchung nur verbraucherfreundliche Tarife ohne Fallstricke und Bonusklauseln, die an undurchsichtige Bedingungen geknüpft sind.

Einen fairen Tarif zeichnet außerdem aus, dass man monatliche Abschläge zahlt, dass es eine Preisgarantie, kurze Kündigungsfristen und eine kurze Anschlusslaufzeit gibt. So bleibt der Kunde im Fall einer Preiserhöhung flexibel, weil er nicht auf sein kurzes Sonderkündigungsrecht angewiesen ist.

Auf diese Kriterien sollten Kunden achten, die mit Vergleichsportalen im Internet einen neuen Tarif suchen. Denn dort gibt es Voreinstellungen, die nicht für jeden geeignet sind. Umweltbewusste können zwischen zwei Klimatarifen aus dem Test wählen. Sie unterstützen bestimmte, zertifizierte Klimaprojekte. Noch nachhaltiger ist es aber, einfach weniger Energie zu verbrauchen.

Die ausführliche Untersuchung „Gaspreise“ erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 18.09.2013 am Kiosk erhältlich) und ist bereits unter www.test.de/gaspreise abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 17.09.2013

Studienkredit: Günstige Angebote

Studienkredite sind meist günstige Kredite. Die Zinsen sind oft niedriger als die für Konsumentenkredite. Das beste Angebot macht derzeit die bundesweit tätige staatliche Förderbank KfW mit einem Sollzins ab 3,02 Prozent. Finanztest informiert in der Oktober-Ausgabe über Angebote für Studienkredite und zeigt, worauf Studienanfänger bei der Auswahl achten sollten. Die Produkte zur Studienfinanzierung von 24 Anbietern sind unter www.test.de/studienkredite zu finden.

Im Detail gleicht kaum ein Kredit dem anderen. Bei dem einen Anbieter dürfen die Antragsteller zum Beispiel nicht älter als 30 Jahre sein. Andere Banken geben kein Höchstalter vor. Unterschiede gibt es auch in der Höhe der Kreditsumme und den monatlichen Zahlungen. Allen Angeboten gemeinsam ist nur die Einteilung in drei Phasen: die Auszahlungszeit, die Ruhephase und die Jahre der Rückzahlung. Einige Banken setzten für Auszahl- und Rückzahlphase je einen festen Zins fest. Andere haben jedoch in beiden Phasen variable Zinsen.

Die großen Privatbanken bieten keine eigenen Studienkredite mehr an. Der bisher teuerste Anbieter, die Deutsche Bank, hat seinen Studienkredit zum 1. September 2013 eingestellt. Sie will künftig auch den Studienkredit der KfW vermitteln. Bundesweit können Studierende Kredite von der KfW, DKB und der Evangelischen Kreditgenossenschaft bekommen. Andere Banken machen nur regionale Angebote. Bevor sich Studienanfänger für einen Kredit entscheiden, sollten sie Alternativen prüfen. Gibt es Chancen auf Bafög, ein Stipendium oder könnte man nebenbei arbeiten.

Der ausführliche Bericht erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 18.09.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/studienkredite abrufbar. Unter www.test.de/studienbeginn gibt es zudem ein umfachreiches Themenpaket mit vielen Tests und Infos für Studenten.

 

Pressemitteilung vom 17.09.2013

Riester-Zulagen: Behörde verstößt gegen Gesetze

700 Millionen Euro an Förderung hat der Staat Riester-Sparern 2012 wieder abgenommen – und verstößt dabei teils gegen geltendes Recht. Das zeigen interne Behörden-Unterlagen, die der Stiftung Warentest vorliegen. Auch gibt es zahlreiche Beschwerden über lange Reaktionszeiten und Intransparenz, berichtet Finanztest in der Oktober-Ausgabe.

Verantwortlich für die Vergabe und Rückbuchung von Riester-Zulagen ist die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Sie kann Zulagen zurückbuchen, wenn der Riester-Sparer sie zu Unrecht erhalten hat. Allerdings mit einer Frist von maximal vier Jahren. An diese Frist hält sich die ZfA nicht, wie ein interner Vermerk des Bundesfinanzministeriums (BMF) zeigt. Alleine für das Beitragsjahr 2005 habe die ZfA in 84.410 Fällen die Zulage erst nach Ablauf der Frist neu berechnet und damit teilweise zurückgefordert, heißt es in dem Vermerk.

In dem automatisierten Verfahren der ZfA gibt es zudem immer wieder Fehler. Die Rückbuchung erfolgt dennoch ohne Vorwarnung und ohne Begründung. Eine Beschwerde ist daher kompliziert. Und extrem langwierig: „Die Bearbeitungsdauer für einen entsprechenden Festsetzungsantrag liegt bei weit über einem Jahr“, so das BMF. In dieser Zeit bleibt der Sparer nicht nur im Ungewissen, sondern verliert auch einen Teil seiner Rendite.

Die Stiftung Warentest testet regelmäßig Riester-Produkte. Der aktuelle Test von Riester-Fondssparplänen ist ebenfalls in der Oktober-Ausgabe von Finanztest erschienen (ab 18.09.2013 am Kiosk). Alle Riester-Tests von Finanztest sind unter www.test.de/riester abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 17.09.2013

Sofortrente: Nur wenige Angebote sind „gut“

Sofortrente: Nur wenige Angebote sind „gut“Ruheständler können ihre Rentenlücke schließen, wenn sie eine größere Summe in eine Sofortrente stecken. Doch gute Angebote sind rar. Für die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest 36 Angebote untersucht. Im Test schnitt der Tarif der Europa am besten ab. Außerdem gibt es fünf weitere „gute“ Angebote. Die Tarife der Hannoverschen, Huk24 und Huk-Coburg schwächeln jedoch beim Anlageerfolg. Im Prüfpunkt Transparenz schnitt die Interrisk nur „mangelhaft“ ab.

Eine Sofortrente ist sinnvoll für denjenigen, der im Alter seine Fixkosten für Miete, Heizung und Kleidung nicht aus anderen lebenslangen Einkommen bezahlen kann. Denn nur eine Rentenversicherung zahlt immer, egal wie alt man wird. Wer seine Lebenserwartung pessimistisch einschätzt, sollte auf eine Sofortrente verzichten. Sie ist eine Wette auf ein langes Leben. Erst nach rund 23 Jahren haben Ruheständler ihre Einlage sicher über die garantierte Rente wieder raus. Außerdem ist eine Sofortrente keine flexible Geldanlage. Hat der Kunde sich für einen Anbieter entschieden, ist er daran gebunden.

Der Garantiezins ist sehr niedrig. Für Neuverträge beträgt er nur 1,75 Prozent auf den Sparanteil des Beitrags. Die Finanztest-Experten empfehlen eine volldynamische Überschussvariante. Mit ihr kann die Rente nur steigen, aber nie sinken.

Der ausführliche Test Sofortrente erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 18.09.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/sofortrente abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 16.09.2013

Das neue Kochbuch durchs Jahr: Gesund und nachhaltig kochen

Warentest Neues Kochbuch durchs JahrMit der saisonalen Küche kann man Schätze aus heimischem Gemüse wiederentdecken: Auch aus Schwarzwurzel, Rüben und Wirsing lassen sich kreative Gerichte zubereiten. Kochanregungen für jede Jahreszeit und Rezeptideen für Gurke, Spargel und Co. liefert „Das neue Kochbuch durchs Jahr“ aus der Ratgeber-Reihe der Stiftung Warentest. Die saisonale Küche hat viele Vorteile: Gemüse und Obst enthalten weniger Schadstoffe, sind vitaminreicher und ihre Produktion verursacht einen geringeren CO2-Ausstoß durch den Anbau im Freiland statt im Treibhaus.

Warentest Kochbuch durchs Jahr ThymianhähnchenKürbisscheiben mit Pilzkruste, Mangold mit Balsamknoblauch, Okrasalat, gebratener Reis mit Paksoi, Wraps mit Pilzfüllung, Rosenkohl und Maroni mit Honigsauce oder Tarte Tatin bringen Abwechslung in den Herbst. Im Winter schmecken geschmorter Fenchel, Grünkohleintopf mit getrockneten Tomaten, Chili-Erbsen-Suppe mit Scampi, Pastinakencremesuppe oder gebratene Selleriescheiben mit Apfel-Meerrettich-Sahne.

Unterteilt in Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden mehr als 70 Lebensmittel von Artischocke bis Topinambur vorgestellt. Mehr als 365 Rezepte liefern abwechslungsreiche Kochideen. Auf speziellen Magazinseiten wird beschrieben wie man Birkenpilze, Maronenröhrling und andere Pilze sammelt, Marmelade einkocht und Zucchini einmacht oder man erhält neue Plätzchenideen und erfährt, wie man Weihnachtsgebäck am besten lagert. Im großen Ratgeberteil wird alles Wichtige zu den Themen gesunde Ernährung – auch zu vegetarischer und veganer Kost -, Einkauf, Lagerung, Garmethoden und Küchengeräten erklärt.

1998 erschien „Das Kochbuch durchs Jahr“ als erstes Kochbuch der Stiftung Warentest und erreichte Bestsellerstatus. Nach 15 Jahren wurde das Buch völlig überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

„Das neue Kochbuch durchs Jahr“ hat 512 Seiten und ist ab dem 17.09.2013 für 29,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/jahreskochbuch bestellt werden.

 

Pressemitteilung vom 16.09.2013

Tapas, Snacks und Fingerfood: Mit kleinen Gerichten großen Eindruck machen

Tapas, Snacks und FingerfoodWas man seinen Freunden anbietet, soll nicht nur schmecken, sondern auch toll aussehen. Minigerichte sind da optimal, sie bieten viel Potential für Kreativität und besondere Geschmackserlebnisse. Durch ihre geringe Größe haben sie auch weniger Kalorien als ein durchschnittliches Hauptgericht, weswegen man problemlos alles probieren kann. Im neuen Kochbuch „Tapas, Snacks und Fingerfood“ aus der Ratgeberreihe der Stiftung Warentest gibt es mehr als 140 Ideen für kreative Snacks, die Köchen Spaß und Gäste glücklich machen.

Sie heißen Tapas, Mezze, Antipasti, Amuse-Gueule, Dim Sum, Fingerfood oder auch Schnittchen – in vielen Küchen der Welt haben kleine Happen einen besonderen Stellenwert. Gemeinsam haben sie, dass sie gerne zu geselligen Gelegenheiten gereicht werden und zum Naschen einladen.

Die Rezepte im Buch eignen sich für viele Anlässe: Für das Silvesterbuffet, den Neujahrsempfang, den Abend mit Freunden, den Familienausflug oder einfach nur für sich als Zwischenmahlzeit. Bei der Zusammenstellung helfen Buffetvorschläge: ein Buffet ist in nur 60 Minuten fertig, ein anderes lässt sich vollständig vorbereiten, ein weiteres ist besonders unkompliziert für Kochanfänger.

Weil es vor einer Feier stressig werden kann, ist bei jedem Rezept angegeben, ob und wie es sich vorbereiten lässt. Oft kann man den Teig schon Tage vorher zubereiten, das Fleisch oder den Tofu schon am Vortag marinieren oder die Canapés bereits Stunden zuvor belegen. Die Rezepte im Kapitel „Blitz-Fingerfood“ stehen schon nach 10 bis 20 Minuten fertig auf dem Tisch, in „Vom Feinsten“ gibt es kleine Happen für edle Anlässe, im Kapitel „Süße Miniaturen“ kommen Schoko-Fans auf ihre Kosten.

Ohne Besteck kann man Sandwichspread auf Laugenstange, knusprige Schafskäseröllchen und asiatische Tofuspießchen genießen. Auch für die Suppenshot-Kreationen Kokossuppe mit Tomaten-Coûtons, feurige Currysuppe mit Hühnchenspieß und Erbsen-Minz-Cappuccino mit Muskatschaum benötigt man nicht unbedingt einen Löffel, da sie in Gläsern und Tassen serviert werden. Für das Partybuffet eignen sich zum Beispiel fruchtig-scharfe Avocadoplätzchen, spanische Hackbällchen und Tomaten-Focaccia.

„Tapas, Snacks und Fingerfood“ hat 176 Seiten und ist ab dem 17.09.2013 für 16,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/fingerfood bestellt werden.

 

Pressemitteilung vom 16.09.2013

Geldanlage für Vorsichtige: Sicher anlegen in unsicheren Zeiten

Warentest Geldanlage für VorsichtigeNiedrige Zinsen, kriselnde Banken, verunsicherte Anleger: Viele wissen seit der Finanzkrise nicht mehr wie sie ihr Geld anlegen sollen. Doch die Lage ist nicht so düster Bankeinlagen in Europa sind gut abgesichert, und die Märkte haben sich beruhigt. Die größte Gefahr für Anleger sind jetzt die extrem niedrigen Zinsen. Das neue Buch „Geldanlage für Vorsichtige“ aus der Ratgeberreihe der Stiftung Warentest stellt die sichersten und renditestärksten Strategien für vorsichtige Anleger vor.

Der Ratgeber führt verständlich durch den Dschungel der Finanzanlagen, erklärt objektiv und unabhängig, was angeblich sichere Anlagen wie Gold, Immobilien wirklich bringen, wie man auch in Aktien krisenfest investieren kann und warum Aktienfonds für vorsichtige Anleger eine gute Möglichkeit sind, die Kaufkraft ihres Geldes zu erhalten. Denn allein mit sicheren Zinsanlagen ist das derzeit kaum noch möglich.

Eine wichtige Orientierung bieten zudem die goldenen Regeln, die vorsichtige Anleger beherzigen sollten: Klare Ziele setzen, nur in Produkte investieren, die man versteht, keinen Prognosen vertrauen, auf Kosten achten, Risiko begrenzen und die Anlage regelmäßig kontrollieren. „Geldanlage für Vorsichtige“ zeigt darüber hinaus, wie optimale Depotmischungen aussehen und informiert ausführlich darüber, wie sicher das Geld bei Banken ist.

„Geldanlage für Vorsichtige“ hat 175 Seiten und ist ab dem 17.09.2013 für 16,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/vorsichtige-geldanlage bestellt werden.

 

Pressemitteilung vom 29.08.2013

Arzneimittel im Alter: Medikamente können krank machen

Viele Medikamente schaden älteren Menschen mehr als sie nützen, stellen die Experten der Stiftung Warentest in der September-Ausgabe der Zeitschrift test fest. Nebenwirkungen und Überdosierung sind bei jedem Medikament möglich. Doch einige Mittel können im Alter besonders schaden.

Schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der Klinikeinweisungen älterer Menschen sind durch Arzneimittel bedingt. Besonders heikle Arzneistoffe und mögliche Alternativen stehen auf der Priscus-Liste. Dort werden 83 im Alter problematische Arzneistoffe aufgeführt. Die Zeitschrift test stellt diese vor und nennt jene Alternativen, die laut der Bewertung der Stiftung Warentest „geeignet“ sind.

Ein weiteres Problem für ältere Menschen ist, dass krankheitsbedingt oft mehrere Medikamente erforderlich sind. Laut einer Umfrage auf test.de nimmt gut jeder Dritte über 65 mehr als fünf Medikamente täglich zu sich, jeder Zehnte sogar acht und mehr. Mit jedem Präparat steigt allerdings das Risiko für Wechselwirkungen. Diese bremsen erwünschte Effekte aus oder kurbeln unerwünschte an. Deshalb ist es wichtig, dass Hausärzte den Medikamenten-Mix regelmäßig überprüfen. Auch Apotheker könnten helfen, indem sie auf Wechselwirkungen achten.

Der ausführliche Artikel Arzneimittel im Alter erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.08.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/arznei-im-alter abrufbar.

 

Pressemitteilung vom 29.08.2013

Geräteverschleiß: Hersteller planen die Lebensdauer von Produkten

Hersteller bauen keine gezielten Schwachstellen in ihre Geräte ein, damit sie vorzeitig kaputt gehen. Sie planen aber dennoch eine Lebensdauer für ihre Produkte. Dabei gilt häufig die Regel: Je teurer desto langlebiger. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie für die September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test ihre Lebensdauerprüfungen der letzten zehn Jahre ausgewertet hat.

Der Verdacht, dass gezielt ein frühzeitiger Verschleiß von Produkten herbeigeführt wird – die sogenannte geplante Obsoleszenz – lässt sich laut test nicht belegen. Insbesondere Haushaltsgeräte gehen heute nicht schneller und nicht häufiger kaputt als früher. Dennoch gibt es Tricks, mit denen die Hersteller ihren Umsatz ankurbeln. Dazu gehören hohe Reparaturkosten, fest eingebaute Akkus, fehlende Ersatzteile, Drucker, die fälschlich leere Patronen anzeigen oder Produkte, die sich nicht reparieren lassen.

Bei ihren Geräten planen die Hersteller schon bei der Produktion, wie lange es halten soll. Der Kunde erfährt davon allerdings nichts. Im Allgemeinen gilt: Billige Geräte sind oft schneller Schrott als teure. Bei Waschmaschinen unter 550 Euro, Akkubohrern unter 50 Euro oder Staubsaugern unter 80 Euro ist die Gefahr groß, dass die Freude am neuen Gerät nicht lange währt. Eine Garantie ist der Preis allerdings nicht. Die Tester listen auch kostspielige Reinfälle auf, wie eine Espressomaschine für 985 Euro oder eine Küchenmaschine für 340 Euro

Der ausführliche Test Geräteverschleiß erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.08.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/verschleiss abrufbar.

 

 

Pressemitteilung vom 29.08.2013

Boxspringbetten: Nicht überzeugend

Beim ersten Test von Boxspringbetten konnten die ausgewählten Modelle nicht überzeugen. Die Stiftung Warentest kritisiert in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, dass die Matratzen so weich sind, dass der Schlafende tief einsinkt und die Bewegungsfreiheit dadurch eingeschränkt wird, was den erholsamen Schlaf behindert. Außerdem könnten die Betten zu schnellerem Schwitzen führen. Beim ebenfalls veröffentlichten Test von 11 Kaltschaummatratzen schneidet bei Preisen bis zu 1060 Euro keine „gut“ ab.

Auf dem gefederten Boxspring liegt eine Taschenfederkernmatratze und darauf eine dünne AuflageBoxspring ist ein Zwei-Matratzen-System. Statt auf einem Lattenrost liegt die Matratze auf einem gepolsterten Rahmen mit Federkern, dem sogenannten Boxspring. Auf dieser mit Füßen versehenen Federbox thront meist eine Taschenfederkernmatratze und darüber noch eine dünne Schaumstoffmatratze. Ein Kopfteil komplettiert das Ensemble. Das hat seinen Preis: 3.600 Euro und mehr kann ein Boxspring-Doppelbett kosten. Am besten schnitt mit der Note „Befriedigend“ das Boxspringbett von Auping ab. Es hat als einziges „gute“ Liegeeigenschaften, deklariert aber die Härte seiner Matratze falsch.

Beim Test von 11 Kaltschaummatratzen dominiert teures Mittelmaß. Die Matratzen zu Preisen zwischen 400 und 1060 Euro können mit den Siegermodellen aus den letzten Tests nicht mithalten. Günstiger und besser ist zum Beispiel die Federkernmatratze Badenia irisette Lotus TKF(test 4/2013), die schon für 299 Euro zu haben ist.

Die ausführlichen Tests Boxspringbetten und Kaltschaummatratzen erscheinen in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.08.2013 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/matratzen abrufbar. Foto Quelle: Pressearchiv Stiftung Warentest

Pressemitteilung vom 29.08.2013

Smartphones: Samsung dominiert die Bestenliste

Zwischenbilanz im Smartphone-Test der Stiftung Warentest: Von den hundert seit 2012 getesteten Handys dominiert Samsung die Bestenliste deutlich. 6 von 9 Top-Modellen kommen derzeit von dem koreanischen Hersteller, er belegt auch die Spitzenposition im Produktfinder auf test.de. Doch nicht alle Modelle von Samsung sind gut. Das ein Jahr alte Apple iPhone 5 fällt auf Position 5 zurück.

Ganz vorne in der Gesamtwertung steht das Samsung Galaxy S4. Für die September-Ausgabe der Zeitschrift test hat die Stiftung 16 neue Smartphones geprüft. In diesem Test punktet das S4 mit dem schnellsten Prozessor, der besten Kamera, der besten GPS-Funktion und dem besten Akku.

Nicht alles was von Samsung kommt, ist spitze. Das zeigt zum Beispiel das Galaxy Young: Mit seiner mauen Kamera und seinem flauen Display ist dieses Einfach-Smartphone keine Empfehlung wert. Auch das Galaxy Express schneidet nur „befriedigend“ ab.

Ein „Gut“ erhalten die Flaggschiffe von LG (Optimus G), HTC (One) und Sony (Xperia Z). Das HTC One hat allerdings ein Antennenproblem: Berührt der Nutzer das Gerät hinten unten, bricht die Funkleistung ein. Noch vor den drei Flaggschiffen positioniert sich das Galaxy S4 Mini – auch dank seines guten Akkus.

Als günstige Windows-Smartphones behaupten sich das Lumia 520 und 620 von Nokia. Das Lumia 720 mit besserem Display scheitert dagegen im Falltest. Die Geräte gingen zu Bruch.

Der gesamte Datenbank der 178 Smartphones ist auf www.test.de/smartphones abrufbar, der Test der 16 neuesten Smartphones erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.08.2013 am Kiosk).

Pressemitteilung vom 29.08.2013

Fastfoodmenüs: Kalorien, Fett, Salz und Schadstoffe – von allem zu viel

Dass Fastfoodmenüs nicht allzu gesund sind, ist bekannt. Sie enthalten zu viele Kalorien, zu viel Fett und zu viel Salz. Manche Fastfood-Restaurants liefern aber auch ein zu viel an Schadstoffen, wie die Stiftung Warentest in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test feststellt. Zwar lässt sich beispielsweise der Schadstoff Acrylamid beim Frittieren von Pommes nicht vermeiden, aber er lässt sich deutlich reduzieren.

Die Tester fanden beispielsweise Glycidyl-Ester, die wahrscheinlich Krebs auslösen, in den Pommes von Burger King und Kochlöffel. Das kann am verwendeten Palmfett liegen. Im Palmfett werden die Pommes zwar schön knusprig, es hat aber drei Nachteile: Raffiniertes Palmfett ist häufig mit Glycidyl-Estern belastet, die beim Frittieren auf die Pommes übergehen. Außerdem ist es ungesund, weil es zu viele gesättigte Fettsäuren enthält. Weiterer Nachteil: Die Ölpalmen wachsen in riesigen Plantagen, für die die Betreiber Regenwälder roden und so Ureinwohner, Tiere und Pflanzen vertreiben. Dass es auch anders geht, zeigt McDonald‘s, das für seine Pommes ganz auf Palmfett verzichtet und in denen die Tester Glycidyl-Ester nur in deutlich geringeren Mengen fanden.

Bis zu 1200 Kilokalorien und 63 Gramm Fett enthält ein Fastfoodmenü aus Burger, einer mittleren Portion Pommes und Salat – als Hauptmahlzeit deutlich zu viel. Für einen Erwachsenen zwischen 25 und 50 Jahren liegt die Empfehlung bei rund 720 Kilokalorien und 24 Gramm Fett. Am wenigsten Kalorien und Fett enthält das Menü von McDonald’s – allerdings sind die Portionen hier auch kleiner als bei der Konkurrenz. Burger King punktet zwar im Geschmack, aber Schadstoffe in Burger und Pommes trüben den Genuss.

Die Stiftung untersuchte nicht nur die Fastfoodmenüs, sondern interessierte sich auch für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sowie die Herkunft der Rohstoffe. Während die Menüs von allem zu viel enthalten, ist beim Lohn, den Arbeitnehmerrechten und dem Umweltschutz häufig das Gegenteil der Fall.

Der ausführliche Test „Fastfoodmenüs“ erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift 

Pressemitteilung vom 26.08.2013

Magen und Darm: Endlich kein Tabu-Thema mehr

Rund 20 Prozent aller Deutschen haben Probleme mit Magen und Darm. Sie leiden, meistens heimlich, denn für viele sind Erkrankungen des Verdauungstrakts ein Tabu-Thema. Mal sind es nur leichte Störungen oder ein Infekt, mal steckt eine erkennbare Krankheit dahinter. Magen und Darm, das neue Gesundheitsbuch aus der Ratgeber-Reihe der Stiftung Warentest, hilft Ursachen zu erkennen und bei Beschwerden richtig zu handeln.

Warentest Magen und Darm PublikationAppetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung: unser Verdauungssystem meldet sich auf unterschiedliche Art und Weise, wenn es aus dem Gleichgewicht geraten ist. Was die verschiedenen Beschwerden zu bedeuten haben und welche Erkrankungen möglicherweise dahinter stecken, erklären die Experten der Stiftung Warentest in diesem Buch. Sie geben erste Ratschläge, wann Hausmittel reichen, wann ärztlicher Rat gefordert ist, was Wärme, Tees und alternative Behandlungen bringen und welche Untersuchungen in der Praxis notwendig und sinnvoll sind. Dazu gibt es alles Wissenswerte zu Ernährung, Bewegung, Diagnostik und Therapien.

Mit einer individuellen verträglichen Ernährung, einem gesunden Lebensstil und ausreichend Bewegung lassen sich manche Verdauungsbeschwerden in den Griff bekommen. Trotzdem kann es nötig sein, zeitweilig auf medikamentöse Unterstützung zurückzugreifen. Alles über Risiken und Nebenwirkungen von Magen- und Darm-Mitteln steht in diesem Buch.

Die Autorin Kirsten Khaschei ist Psychologin und arbeitet als Journalistin mit dem Schwerpunkt Gesundheit in Hamburg. „Magen und Darm“ hat 175 Seiten und ist ab dem 27. August 2013 für 18,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/magen bestellt werden. Foto Quelle: Pressearchiv Stiftung Warentest

 

Pressemitteilung vom 26.08.2013

Unsere Besten Rezepte: Schneller kochen – besser essen

Wie Kochmuffel selbst nach einem langen Arbeitstag noch ein leckeres und vollwertiges Essen auf den Tisch zaubern, zeigen die Rezeptentwickler der Stiftung Warentest, die für das neue Kochbuch „Expressküche“ über 80 schnelle Mahlzeiten kreiert haben. Sie beweisen damit, dass sich wenig Zeit und gesunde Ernährung nicht ausschließen. Die Zubereitung dieser raffinierten Gerichte dauern nicht länger als 30 Minuten.

Stiftung Warentest ExpresskücheOhne viel Aufwand gelingen Roastbeef-Röllchen mit Zucchini-Meerrettich-Füllung, Hähnchen-Avocado-Burger, Bulgur-Risotto mit grünem Spargel und Tomaten-Paprika-Topf mit Mango oder weitere Snacks, Suppen, Hauptgerichte mit und ohne Fleisch oder Desserts. Mit dem Kaloriencheck, klaren Zeitangaben und vielen Bildern ist jeden Tag schnell gesund gekocht.

Wer schnell kochen will, braucht gute Helfer wie scharfe Messer, Handmixer, Pürierstab oder Schnellkochtopf und hilfreiche Tipps. Wer folgende Zutaten immer zu Hause hat, kann mit den meisten Gerichten sofort loslegen: Olivenöl und Rapsöl, Aceto balsamico, Mehl, Paniermehl, Zucker, Honig, Sojasauce und eine Tafel dunkle Schokolade, geschälte Tomaten, getrocknete Tomaten in Öl, weiße Bohnen, Kichererbsen, Kokosmilch, Eier, Nudeln und Joghurt.

In der Kochbuchreihe „Unsere Besten Rezepte“ erscheinen diesen Herbst noch drei weitere Titel: Kuchen und Gebäck, Eintöpfe und Suppen und Fleisch. Unsere Besten Rezepte „Expressküche“ hat 160 Seiten und ist ab dem 27 August 2013 für 9,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/expresskueche bestellt werden. Foto Quelle: Pressearchiv Stiftung Warentest

 

Pressemitteilung vom 26.08.2013

Aus und Vorbei: Hilfe bei Scheidung und Trennung

Wer bekommt den Hausrat, das Auto und das gemeinsame Haus? Was kostet die Scheidung? Wo bleiben die Kinder? Was kann man tun, damit bei der Scheidung möglichst wenige Konfliktpunkte auftreten? Wer sich trennt, muss vieles klären und ist emotional meist belastet. Um aber einen Rosenkrieg zu vermeiden, braucht man nicht nur einen guten Willen, sondern auch den Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten bei einer Trennung und Scheidung. Das Buch „Aus und vorbei“ aus der Ratgeber-Reihe der Stiftung Warentest gibt die nötige Hilfestellung.

Stiftung Warentest Ratgeber ScheidungDer Ratgeber erklärt anschaulich ohne Juristendeutsch und anhand vieler Beispiele, worauf es ankommt, damit die Scheidung reibungslos ablaufen kann. So bietet das seit Mitte 2012 geltende Mediationsgesetz ideale Voraussetzungen, sich zügig über Trennungs- und Scheidungsfragen zu verständigen. Dies eröffnet die Chance, dass die Expartner auch nach der Scheidung noch respektvoll miteinander umgehen können.

Ist der Streit doch unvermeidbar, zeigt der Ratgeber wie man sich vor fiesen Tricks schützen kann und klärt über Irrtümer auf, wie beispielsweise den, dass das Gericht bei einer Scheidung alles automatisch regelt. Wichtig ist es in dieser Lage, einen kompetenten Anwalt zu haben, der an der Streitschlichtung statt an seiner Gebührenoptimierung interessiert ist. Der Ratgeber bietet Hilfestellung bei der Suche. Im Serviceteil werden die wichtigsten Fachbegriffe erklärt. Außerdem lassen sich dort die zu erwartenden Gerichts- und Anwaltskosten ablesen.

Die Autorin Ruth Bohnenkamp arbeitet als Rechtsanwältin und Journalistin in Düren.

Der Ratgeber „Aus und Vorbei“ hat 192 Seiten und ist ab dem 27. August 2013 zum Preis von 18,90 € im Buchhandel erhältlich oder kann online unter www.test.de/trennung bestellt werden. Foto Quelle: Pressearchiv Stiftung Warentest

 

 

Pressemitteilung vom 26.08.2013

Gut Essen bei Bluthochdruck: Gesünder leben ohne Salz

Bluthochdruck ist in Deutschland die Todesursache Nummer 1. Eine Krankheit, die kaum Beschwerden macht und deshalb häufig jahrelang unentdeckt bleibt. Dabei lässt sich kein anderes Volksleiden so leicht erkennen und so gut behandeln. Gut Essen bei Bluthochdruck, das neue Buch aus der Ratgeber-Reihe der Stiftung Warentest, hilft diese Krankheit besser zu verstehen und aktiv vorzubeugen.

Gemüsesuppe statt Fleischbrühe, frische Lebensmittel statt Konserven, Nudeln und Reis erst nach dem Abkochen salzen und auf Saucen besser verzichten. Solch kleine Tricks können extrem hilfreich sein. Eine salzarme Ernährung senkt den Blutdruck und schmeckt dabei überhaupt nicht fad wie das Buch beweist: Safran-Risotto, Linsen mit Speck, Palatschinken und süß-saure Marinade sind nur einige Beispiele. Mehr als 80 Rezepte helfen bei der Ernährungsumstellung.

Mit der bewährten Kombination der Buchreihe „Gut essen bei“ aus fundiertem Ratgeber und inspirierendem Kochbuch ergeben sich Veränderungen im Alltag einfach nebenbei. Außerdem erklären die Experten der Stiftung Warentest, was man sonst noch tun kann, um seinen Blutdruck zu senken, welche Medikamente wie wirken und welche Therapie Sinn macht.

Die Rezepte hat Dagmar von Cramm entwickelt. Die Ernährungswissenschaftlerin ist Mitglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie lebt in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Die Autorin Anke Nolte arbeitet in Berlin als Medizinjournalistin.

„Gut Essen bei Bluthochdruck“ hat 207 Seiten und ist ab dem 27. August 2013 für 19,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/essen-bluthochdruck bestellt werden.

 

Pressemitteilung vom 21.08.2013

Korrektur Dispozinsen: Raiffeisenbank Taufkirchen-Oberneukirchen mit Zinssatz von 13,25 Prozent

Der Dispozinssatz der Raiffeisenbank Taufkirchen-Oberneukirchen beträgt nicht, wie in der September-Ausgabe von Finanztest veröffentlicht, 14,75 Prozent, sondern 13,25 Prozent. Die Stiftung Warentest bedauert den Fehler. Sie hat den Zinssatz in ihrer Onlineveröffentlichung korrigiert und wird in der nächsten Ausgabe von Finanztest eine Richtigstellung abdrucken.

Bei der Erhebung der Dispozinsen von 1.538 Banken und Sparkassen hatten gut zwei Drittel aller Institute auf die Anfrage der Stiftung nicht reagiert. Dazu gehörte auch die Raiffeisenbank Taufkirchen-Oberneukirchen. Nachdem auch im Internet der Dispozinssatz der Bank nicht veröffentlicht war, schickte die Stiftung Warentest einen Tester in die Filiale vor Ort. Dieser verwechselte den Zinssatz für den Dispozins (13,25 Prozent) mit dem für eine geduldete Überziehung (14,75 Prozent).

Mit dem Zinssatz von 13,25 Prozent gehört die Raiffeisenbank Taufkirchen-Oberneukirchen immer noch zu den 100 teuersten Banken im Test. Foto Quelle: Pressearchiv Stiftung Warentest

Pressemitteilung vom 20.08.2013

Girokonto: Abzocke mit Dispozinsen

Bis zu 14,75 Prozent Dispozinsen zahlen Bankkunden, wenn sie ihr Konto überziehen, obwohl sich Banken und Sparkassen für nur 0,5 Prozent Zinsen Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen können. Einige Banken verstoßen zudem gegen das Gesetz, weil sie in ihren Filialen keinen Preisaushang zur Höhe ihrer Dispozinsen haben. Für die September-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest flächendeckend die Dispozinsen der 1538 Banken in Deutschland ermittelt und Unterschiede von mehr als 10 Prozentpunkten festgestellt. Weiteres Ergebnis: Die größten Abzocker sind die kleinen Banken in ländlichen Gebieten.

Stiftung Warentest Deutschlands teuerste Banken bei DispozinsenDen höchsten Dispozinssatz von 14,75 Prozent verlangt die Volksbank Feldatal in Hessen.* Dass es auch anders geht, zeigen z. B. die VR-Bank Uckermark-Randow, die lediglich 4,2 Prozent für den Dispo für ihr Konto „Komfort Plus“ verlangt sowie die Deutsche Skatbank, die von allen Kunden nur einen Dispozins von 5,25 Prozent für ihr online geführtes Girokonto erhebt. Im Schnitt hat die Stiftung Warentest einen Zinssatz von 11,31 Prozent ermittelt.

119 Banken kassieren Dispozinsen von 13 Prozent und mehr. Um Kunden Vergleiche zu erschweren, nennen viele Institute die Zinshöhe nicht. In 606 Filialen musste die Stiftung Tester schicken, weil sie auf die schriftliche Anfrage nicht reagiert hatten und ihre Konditionen auch nicht im Internet zu finden waren. Doch auch intensives Nachfragen in den Filialen brachte in 26 Fällen kein Ergebnis, weil die Banken und Sparkassen sich auch vor Ort weigerten, die Höhe des Dispozinses zu nennen. Damit verstoßen sie gegen die Preisangabeverordnung. Bei einem Kreditvolumen für Überziehungskredite von aktuell knapp 39 Milliarden Euro spült jeder Prozentpunkt mehr knapp 390 Millionen Euro in die Kassen der Banken.

Der ausführliche Test Dispozinsen erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 21.08.2013 am Kiosk) und ist bereits unterwww.test.de/dispo abrufbar. Foto Quelle: Pressearchiv Stiftung Warentest

* korrigiert am 21. August 2013, siehe Korrekturmeldung.

 

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