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Persönlicher Erfahrungsbericht zum Fitbit Ultra Tracker

Was ist der Fitbit Ultra Tracker bzw. der Fitbit One?

Fitbit Ultra wireless activity und sleep tracker VorderansichtEs gibt im Internet eine Initiative welche von der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin im Jahre 2008 ins Leben gerufen wurde und davon ausgeht, dass der Mensch für das Gehen und nicht für das Sitzen ausgelegt ist und sich mit mindestens 10.000 Schritten am Tag viele Krankheiten vermeiden oder lindern lassen. Den Internetauftritt finden Sie unter der Adresse http://www.zehntausendschritte.de Immer mehr Menschen schließen sich dieser Initiative an. Bewegung schadet nicht, sondern hilft im Alltag fit zu bleiben. Das Problem ist nur, wie kann man kontrollieren, wie viele Schritte man am Tag so läuft. Zu diesem Zweck gibt es Schrittzähler. Davon gibt es unzählige Modelle. Vor einigen Jahren hatte ich mir mal einen im Bücherladen gekauft (ein Set - Buch mit Schrittzähler). Diesen habe ich immer noch, jedoch wurde er kaum benutzt. Es handelte sich hier um ein sehr einfaches Modell. Innen mit einer Kugel und einem kleinen Display an der Vorderseite auf dem die Schritte angezeigt werden. Das Problem dabei ist, der Schrittzähler ist sehr ungenau und zählt jegliche Erschütterung fleißig mit. Zudem reicht ein leichter Druck auf den Knopf und die Schritte fangen wieder bei Null an. Das ist nicht gerade toll für einen technikbegeisterten Mann.

Irgendwann habe ich mal eine Werbepost bekommen, die ich zwar gleich im Schredder zerkleinert habe, aber vorher hatte ich noch gelesen, dass es als Geschenk den Fitbit Trainer gibt, der vollautomatisch über Funk funktioniert. Da bin ich neugierig geworden und habe mal bei Amazon nachgeschaut. Und siehe da, ich habe das Teil gefunden. Die Beschreibung hat mich gleich begeistert und auch die sehr positiven Meinungen der Käufer. Die Besonderheit des Gerätes ist die hohe Präzision. Es werden nicht nur Schritte gezählt, sondern auch erklommene Stockwerke und auch wie man in der Nacht geschlafen hat. Dazu gibt es eine weiche Schlaufe für das Handgelenk, in der der Fitbit in der Nacht getragen wird. An nächsten Tag kann am Computer ausgewertet werden, wann man eingeschlafen ist, wie lange man geschlafen hat, wie oft und wann man aufgewacht ist und wie hoch die Schlafeffizienz war. Das Beste dabei ist, alle Informationen werden automatisch per Funk über eine kleine Station, welche auch zum Laden des Akkus des Fitbit dient, an den PC übertragen. Ausgewertet können die Ergebnisse auf der Webseite von Fitbit oder zum Beispiel auf dem iPad oder Handy.

Da ich meist den Tag mit sitzenden Tätigkeiten verbringe, habe ich mir dieses Gerät zugelegt und einerseits mich mehr an der frischen Luft bzw. überhaupt mehr zu bewegen und auch mein Gewicht langfristig zu reduzieren und zu halten. Bis jetzt bin ich sehr mit dem Fitbit zufrieden. Es ist auch ein sehr schönes Geschenk für den Geburtstag oder als Weihnachtsgeschenk. Mehr zum Fitbit Ultra und meinen Erfahrungen finden Sie in den weiteren Artikeln.

Als Beweis und zur Information gibt es hier mein öffentliches Profil zur Benutzung meines Fitbit Ultra: http://www.fitbit.com/user/23LMWJ

 

Bestellung und Lieferung:

Bestellt habe ich den Fitbit Ultra bei Amazon. Dort gab es dieses Modell in zwei Farben, wobei sich nur die Innenseite des Clips farblich unterschiedlich ist. Das eine Modell in schwarz/blau kostete 94,90 € und das Modell in schwarz/pflaume kostete 79,99 €. Ein Unterschied von fast 15 € nur wegen der Innenfarbe, welche beim beim Tragen gar nicht sieht. Also habe ich mich für das Modell mit 79,99 € entschieden. Bei der Lieferung habe ich mich für die Amazon Express Lieferung entschieden und konnte das Gerät bereits am nächsten Tag in Empfang nehmen.

Bestellmöglichkeiten bei Amazon:

       

Anmerkung: Unter dem obigen Link für den Fitbit Fitness Tracker Ultra finden Sie auf der Amazon Seite beide Farben auf einer Seite. Einfach im oberen Teil der Beschreibung die Farbe auswählen und dann in den Einkaufswagen packen.

Es gibt mittlerweile ein Nachfolgemodell mit dem Namen Fitbit One, (siehe 2. Amazon Link oben) bzw. ganz neu der Fitbit Fitness-Tracker Flex Wireless (siehe 4. Amazon Link oben)

Auch eine Waage mit Ermittlung des Fettgehaltes gibt es zu kaufen. Diese Waage schickt die Ergebnisse ebenfalls per Funk automatisch an den Computer.

Auspacken und Installation

In der Verpackung befindet sich der eigentlich Stick, welcher auch aussieht wie ein USB-Stick. Weiterhin befindet sich in der Packung eine Ladestation mit Kabel (ca. 90 cm lang) und USB-Anschluss , ein Gürtelclip und eine Schlaufe zum Tragen am Handgelenk in der Nacht.

Eine separate Bedienungsanleitung gibt es nicht. Man muss in das Internet gehen und die Webseite http://www.fitbit.com/de/start aufrufen.

Hier wird man zuerst aufgefordert ein Gerät auszuwählen.

Im nun folgenden Fenster wird nun genau und in Deutsch erklärt, wie man das Fitbit Gerät einrichtet.  

Fitbit Ultra Tracker Installationsanweisungen

Der Tracker ist bei Lieferung in einer Box "aufgespießt" bzw. aufgebahrt und leider bekommt man nicht gesagt, wie man ihn da rausbekommt ohne das Gerät zu beschädigen. Man muss die Plastenase nach vorne ziehen und dann das Gerät nach oben abziehen.  Das Gerät hat schon die Form eines Gürtelclips. Für richtig dicke Gürtel gibt es einen separaten Gürelclip, welchen man stärker aufbiegen kann als das Gerät selbst. Ansonsten sieht der Tracker recht empfindlich aus und ist sehr leicht, wenn man ihn in die Hand nimmt.

Zuerst soll man die Treibersoftware herunter laden. Diese hat nur eine Größe von 2,3 MB und der Download daher schnell erledigt. 

Danach ruft man die Treibersoftwareinstallationsdatei auf. Diese sagt einem, was man zur Einrichtung genau tun muss. Auf jeden Fall muss bei Fitbit ein Konto eingerichtet werden. Für das Konto werden nur einige wenige Datenbenötigt. Mailadresse und Passwort und einige Angaben zum Gewicht, der Größe und des Geschlechtes. Das kann man auch schon vorher auf der Fitbit Seite machen, dann bracht man jetzt nur noch die Anmeldedaten einzugeben.

 

Nun muss man versuchen die Basisstation aufzubauen und anzuschließen. Dazu gibt es eine recht schwere Platte und eine Art Leiterplatte. Dazu führt man die Leiterplatte von unten ein so dass der Kabel in die dafür vorgesehene Aussparung zum Liegen kommt. Ein wenig drücken und das Ganze rastet mit einem Klick ein und ist fertig. Nun noch an einen freien USB Anschluss anschließen. Mein Compi hat sich kurz gemeldet und gesagt, dass ein USB Gerät gestartet wurde. Das Display des Gerätes hat kurz aufgeleuchtet und mir den Batteriestand auf einer Anzeige mitgeteilt.  Dieser betrug etwa ein viertel, also der Akku war fast vollständig entladen. Eine Verbindungsaufnahme mit dem PC war nicht möglich, da der Akku zu schwach war . Nun hieß es erstmal warten, bis der Akku aufgeladen war, was ein bis zwei Stunden dauern kann. Dann sollte bei druck auf den Knopf eine Nummer ausgegeben werden, welche in der Software eingetragen werden muss. Falls es mit der Verbindung nicht klappt, erhält man eine Fehlermeldung.

 

Eine genaue Schritt für Schritt Anleitung zur Installation und in Inbetriebnahme des Fitbit Ultra finden Sie hier.

Nun habe ich den Fitbit Tracker erstmal aufgeladen. Die Station wurde vom PC nicht korrekt erkannt und so habe ich jetzt einfach mal den USB-Anschluss gewechselt. Anscheinend erhielt das Gerät nicht genügend Strom. Beim Anschluss an einen anderen USB-Port wurde es korrekt erkannt. Auf dem Display wurde nach dem Drücken der Taste eine Nummer ausgegeben, welche in der Einrichtungssoftware eingegeben werden muss und dann ist die Einrichtung fast abgeschlossen. Noch den Namen eingeben mit dem Sie durch den Stick angeredet werden möchte und dann kann es losgehen.

Eine Webseite wird geladen auf der es erstmal Trageanweisungen zu diesem Gerät gibt.

Fitbit Trageanweisungen

Fitbit Geräteanzeige

Fitbit Geräteanzeige

Fotos vom Fitbit Ultra Tracker:

Fitbit Ultra Tracker Verpackung VorderansichtFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker VorderansichtFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Rückansicht der VerpackungFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Seitenansicht der VerpackungFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Seitenansicht 2 der VerpackungFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Draufsicht in der PlasteboxFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker ZubehörFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Schutzhalterung bei LieferungFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Schutzhalterung bei Lieferung Bild 2Fitbit Ultra wireless activity und sleep tracker in Schutzbox bei LieferungFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker Zusammenbau der BasisstationFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker  Basisstation von untenFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker  Basisstation von untenFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker  Basisstation von obenFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker  Basisstation mit eingestecktem Tracker mit LadezustandsanzeigeFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker VorderansichtFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker VorderansichtFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker RückansichtFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker am der HosentascheFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker SeitenansichtFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker GürtelclipFitbit Ultra wireless activity und sleep tracker eingesteckt im Gürtelclip

Technische Daten:

 Abmessung des FitBit Ultra (B*L*H): 1,9 cm x 5,5 cm x 1,3 cm
Gewicht: 11,5 g

 

Funktionsweise des Fitbit, eigene Erfahrungen der Nutzung und Fazit

Der Fitbit zeichnet recht zuverlässig alle Schritte auf. Zusätzlich zählt das Gerät erklommene Stockwerke. Dabei ist es so intelligent, nur wirklich absolvierte Höhenunterschiede zu erkennen, nicht also zum Beispiel die Benutzung einer Rolltreppe. Für die Nacht steht ein Timer zur Verfügung, der beim Zubettgehen die Schlafzeit zuverlässig von anderen Aktivitäten trennt. Kurz vor dem Schlafen schaltet man den Timer ein, bindet den Tracker um das Handgelenk und beim Aufwachen schaltet man den Timer aus und entnimmt den Fitbit aus der Handgelenksbinde. Bei der Übertragung ins Internet wird die Zeit zuverlässig erkannt und auch gleich ausgewertet, wie oft man in der Nacht aufgewacht ist und wie lange die wirkliche effektive Schlafenszeit war. Später kann man sich dann die entsprechende Statistiken zur Auswertung ansehen.

Den Fitbit trage ich immer an der kleinen Sicherheitstasche an der Jeans oder Cordhose. Hier finde ich ist der Tracker am sichersten aufgehoben und zählt auch am zuverlässigsten die gegangenen Schritte.  An anderen Stellen des Körpers wie zum Beispiel am Oberhemd habe ich keine sichere Zählung festgestellt. In einigen sehr wenigen Fällen hat sich der Timer von selbst aktiviert. meist beim längeren Bücken, z.B. beim Saubermachen der Wohnung. Dadurch kann der Tracker unter längeren Druck geraten welcher den Knopf am Tracker für längere Zeit eindrückt. Ansonsten habe ich keinerlei negative Dinge feststellen können. Der Tracker ist zwar nicht Wasserdicht, aber spritzwassergeschützt. Mir ist er vor einiger Zeit morgens in das Klo gefallen und ich musste ihn erst wieder aus dem Wasser heraus angeln. Es gab hinsichtlich der Funktionsweise keinerlei Probleme. Also ist der Wasserschutz anscheinend recht gut. Auch der Akku macht keinerlei Probleme und hält mindestens 7 Tage lang.

 

Die Anzeige der Daten auf dem Tracker ist innovativ und gut abzulesen. Es erscheinen jeweils bei Knopfdruck folgende Angaben:

Schrittanzahl - Distanz in km - Verbrauchte Kalorien - erklommene Stockwerke - Aktivitätsblume - aktuelle Uhrzeit

Die Aktivitätsblume kann bis zu acht Blätter bekommen, je nach Aktivität. In den Einstellungen kann  die Anzeige von bestimmten Daten auf dem Tracker auch unterdrücken. Positiv ist die Anzeige der aktuellen Uhrzeit. Das Display ist als solches auf dem Tracker nicht zu erkennen. Erst wenn man den Knopf drückt oder den Tracker in der Waagerechten bewegt sieht am eine blaue Anzeige. Nimmt man den Tracker in die Hand, gibt es aufmunternde Kommentare vom Tracker, wie zum Beispiel "Losgehts Gero":

Ich benutze den Fitbit jeden Tag und gehe täglich mindestens 10.000 Schritte. Dabei achte ich auch darauf, bereits auf Arbeit mich nicht vor dem Gehen zu drücken, sondern mache es sogar freiwillig und mit Vergnügen. Für erreichte Ziele gibt es auf der Fitbit Seite entsprechende Orden und per Mail bekommt man regelmäßig Zusammenfassungen. Auf der Homepage von Fitbit kann man seine Daten einsehen und auch weitere Angaben machen, wenn  man das möchte. Zum Beispiel kann man festhalten wie die Entwicklung des Gewichtes ist oder auch welche Speisen man gegessen hat und wie viele Kalorien sie enthalten. Derzeit ist die Nahrungsmitteltabelle jedoch nur für amerikanische Gerichte, aber es sollen auch bald deutsche Speisen folgen.

Es gibt auch eine Community, jedoch ist in diesem Bereich noch nicht so viel los. Ich habe mich der Berliner Gruppe angeschlossen. In dieser sind derzeit 47 Mitglieder und bin dort etwa auf Platz sieben in der Rangliste der "Fleißigen Geher".

Es gibt auch einen kostenpflichtigen Premiumservice, welchen man kostenlos testen kann. Hier hat man die Möglichkeit sich mit den anderen Nutzern zu vergleichen, noch bessere eigene Statistiken zu erhalten, einen Trainer zur Steigerung der Leistung und es gibt es Export Funktion für das Herunterladen der eigenen Daten als xls oder csv Datei. Ich persönlich halte den Preis von 44,95 € zu hoch und benutze diesen Service daher nicht.

Für die Nutzung der Statistiken auf dem iPad oder Smartphone gibt es entsprechende Apps, wobei auf dem iPad nur die App vom iPhone läuft. Hier wäre es schön, wenn von Fitbit noch eine HD Version für das iPad kommen würde.

Bis März 2013 möchte ich gerne mein Wunschgewicht erreichen und vor allem fit und gesund bleiben. Da man mit dem Fitbit Ultra Tracker gezwungen ist regelmäßig an die frische Luft zu gehen (ist wie ein Hund mit dem man Gassi geht), wird man gesünder und fitter. Das Gewicht reduziert sich erst allmählich, da man natürlich an der frischen Luft auch mehr Hunger bekommt bzw. der Körper sich sagt, bei so viel Bewegung muss ich mir erstmal noch ein paar zusätzliche Fettreserven schaffen . Also auf jeden Fall nicht gleich entmutigen lassen, falls sie nicht schon bereits nach einer Woche 2 Kilo abgenommen haben. Dazu braucht man Zeit.

Fazit: Ich persönlich bin nach wie vor von dem Gerät sehr begeistert und kann es jedem empfehlen (ein Computer und eine Internetanbindung ist Voraussetzung). Sei es für einen selbst, oder als schönes Geschenk zum Geburtstag oder Weihnachten. Konfekt, Socken etc. kann jeder schenken, aber Gesundheit pur nicht. Der Tracker ist sehr gut verarbeitet, sieht edel aus und verfügt über moderne Technologien.

Unter der öffentlichen Adresse http://www.fitbit.com/user/23LMWJ kann man meine Fortschritte beobachten.

  

 © Gero Kurtz